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Zauneidechse, Fledermaus und Co. - Vier Elemente - Dresdner Umweltgespräche 2018

Zauneidechse, Fledermaus und Co.

Über- oder untertriebener Artenschutz in Dresden?

In Dresden leben tausende Tierarten, hunderte davon sind nach Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt. Vor allem die Kleine Hufeisennase hatte für viel Furore gesorgt, denn der Schutz dieser Fledermausart verzögerte den Bau der Waldschlösschenbrücke um Jahre. Zudem mussten in der Öffentlichkeit umstrittene Auflagen zum Schutz der dort lebenden Fledermausarten umgesetzt werden. Auch anderen Orts gibt es prominente Bauvorhaben, die sich mit den Artenschutzregelungen auseinandersetzen müssen, wie etwa „Stuttgart21“ mit dem Juchtenkäfer und der Zauneidechse.

Nicht allen Bürgerinnen und Bürgern erschließt sich der Sinn von großflächigen Artenschutzmaßnahmen. Da werden Sand- und Steinhaufen sowie Wurzeln in großem Umfang hingeschüttet, mit großem Aufwand Zauneidechsen umgesiedelt, Bauvorhaben in ihrer Umsetzung eingeschränkt und Ackerflächen als Artenschutzflächen beansprucht und der Landwirtschaft entzogen. Ist das alles gerechtfertigt oder völlig überzogen? Wann sind Schutzmaßnahmen erforderlich und wann nicht? Wie viel muss Natur- und Artenschutz der Allgemeinheit wert sein? Gemeinsam mit betroffenen Vertretern der Immobilien- und Landwirtschaft und dem Bundesamt für Naturschutz als höchster Fachstelle wollen wir diesen Fragen auf den Grund gehen.

Einführender Experte:

  • Dr. Alfred Herberg, Bundesamt für Naturschutz, Fachbereich Schutz, Entwicklung und nachhaltige Nutzung von Natur und Landschaft

Podium:

  • Kay Tews, C & H City and Home GmbH
  • Frank Lorenz, Johne und Lorenz Landwirtschaftsbetrieb GbR Volkersdorf
  • Jürgen Altmeyer, Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt

www.dresden.de

 

Ort: Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, Dresden

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