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Heiße, laute Innenstadt - Vier Elemente - Dresdner Umweltgespräche 2018

Heiße, laute Innenstadt

Wie weit darf Innenstadtverdichtung gehen?

Dresdens Bevölkerung wächst, Wohnungsbau ist eine attraktive Anlageform und eine ressourcenschonende Stadtentwicklung folgt dem Leitbild „Innenstadtverdichtung vor Umlandzergliederung“. Das führt dazu, dass Brachflächen bebaut und früher gewerblich genutzte Gebäude in Wohnungen umgewandelt werden. Dabei kommen sich neue Anwohnerinnen und Anwohner sowie bestehende Gewerbebetriebe näher. Das Konfliktpotential steigt. Für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner ist eine (zu) hohe Lärmbelastung zu befürchten, die Betriebe hingegen befürchten Einschränkungen ihrer Tätigkeit aufgrund von Beschwerden der neuen Nachbarn. Wie ist mit dieser Konfliktlage bei der Stadtplanung und -gestaltung umzugehen? Behindert der Lärmschutz eine „vernünftige“ Stadtentwicklung? Welcher Rechtsrahmen besteht?

Die Innenstadtverdichtung bedingt außerdem einen Verlust an Freifläche. Wichtige Funktionen, wie der klimatische Ausgleich oder Aufenthaltsflächen für Freizeit und Erholung sowie auch Flächen für Pflanzen und Tiere, gehen verloren. Wie weit kann Innenstadtverdichtung gehen? Wie lässt sich die Lebensqualität – vor allem im Hinblick auf die steigenden Temperaturen im Zuge des Klimawandels – im Stadtraum erhalten? Reicht es, Gebäudeflächen „grün“ zu gestalten? Welche Vorgaben hat der Denkmalschutz?

Einführender Experte:

  • Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor a. D. der Freien und Hansestadt Hamburg

Podium:

  • Prof. Dr. Rosemarie Pohlack, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen
  • Dr. Matthias Mann, ThINK - Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz GmbH
  • Arne Rehse, Landeshauptstadt Dresden, Umweltamt

www.dresden.de

 

Ort: Haus an der Kreuzkirche, An der Kreuzkirche 6, Dresden

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