Nachrichtenarchiv VG allgemeine Themen

Mai 2017

Presseinfo zur Eröffnung des neuen VG-Bio-Marktes

30.05.2017

8.6. Eröffnung - 10.6. Familienfest - - pdf zum Download (unten)

Die VG Verbrauchergemeinschaft für umweltgerecht erzeugte Produkte eG vermarktet seit über 25 Jahren Bioprodukte „frisch, fair, regional“. Die Genossenschaft betreibt demnächst sieben Mitgliederläden mit Zweipreismodell, Mitglieder zahlen den günstigen Genossenschaftspreis. Momentan zählt die VG eG über 10.200 Mitglieder.

Standorte in Dresden in Reihenfolge der Eröffnung:

Am Bahnhof Mitte (Naturkost und Naturwaren), Striesen, Neustadt, Loschwitz, Johannstadt (Oktober 2016) und zertifizierte Bio-Bistros in Mitte und Neustadt! Eigene Herstellung, vegan und vegetarisch aber auch tierische Produkte im Angebot.

Der neue Bio-Supermarkt mit ca. 700 qm Verkaufsfläche befindet sich erstmals in einer VG-eigenen Immobilie; Naturkostvollsortiment, Naturwaren, Bio-Bistro (auch Catering undto go“), Zugang und WC barrierefrei, Integrationsarbeitsplätze sind geplant

 

VG eG kommt nach Strehlen – neuer BIO- Markt „fair, frisch, regional“

 

Am 08.06.2017 öffnet auf der Reicker Str. 38d (ehemals Getränkemarkt und Tierfutter) der neue BIO-Markt der VG Verbrauchergemeinschaft eG seine Tore.

 

Matthias Schwarzwälder, Marktleiter der nunmehr siebenten Filiale der VG eG: Wir verkaufen seit 25 Jahren BIO; nun bieten wir auch in Strehlen auf 700 qm Verkaufsfläche ein BIO-Vollsortiment an. Ganz besonders am Herzen liegen uns regionale Produkte von Landwirten und Verarbeitern aus der Umgebung.“ Das sind insbesondere Obst und Gemüse, Brot und Backwaren, Molkereiprodukte und Fleisch. Natürlich finden sich auch Ananas, fairer Kaffee, Waschmittel und Sonnencreme; vegane Produkte und Produkte für Allergiker und Co. im Sortiment.

 

Für einen Imbiss zwischendurch oder einen gemütlichen Kaffeeklatsch mit hausgebackenem Kuchen können Sie demnächst im VG-Bio-Bistro einkehren.

 

Die Genossenschaft bietet alle Produkte mit zwei Preisen an – also, erstmal schnuppern und dann (vielleicht) Mitglied werden. Beste Gelegenheit dazu bietet sich beim Familienfest am 10.06.2017 von 10-15 Uhr – schauen Sie mal vorbei!

 

Kontakt: Barbara Rische 0351 4943 323 oder 0162 1872801

Matthias Schwarzwälder 01573 1438830

 

mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf große Resonanz verbleibt

 

Barbara Rische (Vorstand der VG eG)

 

Rückblick Frühjahrsbusfahrt

17.05.2017

Vor ein paar Tagen, am Sonntag, 14. Mai, fand unsere Frühjahrsbustour ins schöne Erzgebirge statt. Es war eine sehr schöne Ausfahrt mit vielen Eindrücken und tollem Wette.

Wir bedanken uns bei allen Lieferanten und unseren Gästen.

Ein paar Impressionen gibt es in der Bildergalerie hier auf unserer Webseite

13. Mai als Glyphosat-Aktionstag - Jetzt unterschreiben

12.05.2017

 

Ein Bündnis verschiedener europäischer Bürgerinitiativen hat bei der EU-Kommission eine europäische Bürgerinitiative für ein Glyphosat-Verbot eingereicht. Diese wurde akzeptiert. Damit sich die Kommission damit befasst, müssen europaweit eine Million Unterschriften gesammelt werden. 700.000 Unterschriften wurden in den letzten drei Monaten bereits gesammelt. Die EU-Kommission will ihre Entscheidung zur Glyphosat-Zulassung nun vom Ende des Jahres auf den Sommer vorziehen. Deshalb ist Eile geboten, um die restlichen Unterschriften zu sammeln. Dafür wurde der 13. Mai als Glyphosat-Aktionstag ausgerufen.

Die VG unterstützt die Initiative und sammelt am Samstag in allen Lebensmittelläden Unterschriften. Wir freuen uns, wenn ihr euch beteiligt!

Glyphosat ist das weltweit am häufigsten verwendete Pflanzengift (Herbizid). Es ist auch unter dem Handelsnamen RoundUp bekannt, einem Kassenschlager des Monsanto-Konzerns. Das Breitbandherbizid tötet nicht nur Beikräuter, sondern jede Pflanze, die nicht vorher gentechnisch so manipuliert wurde, dass sie das Pflanzengift überlebt. Für Konzerne wie Monsanto ist das ein Riesengeschäft: Sie verkaufen sowohl die Pestizide als auch das genmanipulierte Saatgut. Allerdings entwickeln immer mehr Pflanzen durch den häufigen Glyphosat-Einsatz Resistenzen gegen das Gift. Deshalb werden immer mehr und immer aggressivere Pestizide versprüht. In Deutschland wird Glyphosat auf etwa 40 Prozent der Felder versprüht. Es wird nicht nur verwendet, um die Felder von Wildkräutern freizuhalten, sondern auch kurz vor der Ernte, um die Reifung von Getreide zu beschleunigen (Sikkation).

Glyphosat lässt sich nicht abwaschen und baut sich auch durch Erhitzen oder Einfrieren nicht ab. Glyphosat-Rückstände halten sich etwa ein Jahr lang in Lebens- und Futtermitteln. So fand die Zeitschrift Ökotest Glyphosat in Brötchen und Mehl. Glyphosat wurde auch im Urin von Menschen nachgewiesen. Das zeigte eine europaweite Studie im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Friends of the Earth, die im Juni 2013 veröffentlicht wurde. In Deutschland enthielten 70 Prozent der untersuchten Urinproben Glyphosat. Wer sich vor Glyphosat schützen will, sollte möglichst Bio-Produkte kaufen. In der ökologischen Landwirtschaft sind Pestizide wie Glyphosat verboten.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserzeugend” eingestuft.

Eine Mehrheit der Menschen in Europa lehnt Glyphosat ab: Einer repräsentativen Umfrage (2016) zufolge sprechen sich 64% der Bürger/innen in Europa klar für ein Glyphosat-Verbot aus. Das hat in der Vergangenheit auch die Diskussion innerhalb der EU-Kommission stark beeinflusst. Die europaweite Ablehnung würde mit einer erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative so deutlich und sichtbar, dass die Kommission sie bei ihrer Entscheidung kaum ignorieren kann.

2012 hat die EU die "Europäische Büreriniaitve (EBI)" eingeführt. Damit können EU-Bürger/innen die Kommission verpflichten, sich mit einem bestimmten Thema zu befassen. Bevor die EU-Kommission eine EBI akzeptiert, prüft sie diese formal und rechtlich. Sobald sie akzeptiert ist, müssen innerhalb einen Jahres mindestens eine Millionen EU-Bürge/innen die EBI unterzeichnen. Ist diese Zahl erreicht, stellt sich die Kommission den Argumenten der Organisatoren. Hält sie die Argumente für überzeugend, kann eine EBI die EU-Kommission zu neuen Gesetzesinitiativen anstoßen.

Ein weiterer Aspekt: Mit Hilfe einer EBI kann eine öffentlich stark wahrgenommene europäische Bewegung entstehen. Diese sichtbare, transparente Art, politische Entscheidungen zu beeinflussen, ist ein Gegenentwurf zu intransparenten und geheimen Lobby-Machenschaften der Konzerne.

Wer die EBI online unterstützen möchte kann dies hier tun: EBI Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

 

 

 

VG BIO-Markt DD-Strehlen - Impressionen Teil 2

11.05.2017

Auf unserer Baustelle für den neuen VG-BIO-Markt in Strehlen, auf der Reicker Straße geht es mit großen Schritten voran.

Maler, Fliesenleger und Elektriker haben ihre Arbeiten fast abgeschlossen und nun geht langsam an die Inneneinrichtung.

Wir halten Euch auf dem Laufenden.